Sophie-Therese Trenka-Dalton * KIN*K Mai 2018

sophie-therese_trenka-dalton

KIN*K – Beamerübernahme mit Kunst #3 * Sophie-Therese Trenka-Dalton *
Donnerstag 24. Mai

On Screen: NAKHEEL Palm Jebel Ali (2014) dokumentiert ein verlassenen Sales Center in Dubai, das im Zuge der Finanzkrise 2008 aufgegeben wurde. Zusätzlich wird eine Auswahl unveröffentlichten Videomaterials gezeigt, das im Zuge der Projekte Dubayyland (seit 2009) und des aktuellen Projekts Gulfi entstanden ist, für das die Künstlerin im Herbst 2017 drei Monate im südindischen Kerala verbracht hat.

Sophie-Therese Trenka-Dalton untersucht in ihren recherchebasierten Installationen kulturelle Verschiebungs- und Aneignungsprozesse, die im Zuge der Implosion und Neuformierung von Machtzentren entstehen. Entlang von Objekten, Gebäuden und Geschichten zeichnet sie die kontinuierliche Migration kultureller Motive nach. Für Ausstellungen entwickelt sie architektonische Displays, die gesammelte Artefakte, Skulpturen, Photographie und Video präsentieren.

Zwischen 2009 und 2015 befasste sie sich unter dem Titel Dubayylandmit der Architektur und Kultur der Vereinigten Arabischen Emirate. Zur Zeit entwickelt sie das neue Kapitel Gulfi, in dem sie die spezifischen kulturellen und ökonomischen Verbindungen zwischen den VAE und dem südindischen Bundesstaat Kerala recherchiert.

Sophie-Therese Trenka-Dalton (*1979, Berlin) lebt in Berlin und studierte bis 2007 Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin und Cooper Union, New York. Nach dem Studium folgten Projektreisen innerhalb Europas, nach Los Angeles, in die Vereinigten Arabischen Emirate und zuletzt nach Südindien. Sie ist Preisträgerin des Berlin Art Prize 2013 und erhielt u.a. Stipendien und Förderungen durch NaFöG, DAAD, die Hans und Charlotte Krull Stiftung, die Kulturverwaltung des Berliner Senats und die Goethe-Institute Golf Region und Bangalore. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Berlin im n.b.k., KW Institute for Contemporary Art, basso, CIAT, im Heidelberger Kunstverein, der Alserkal Avenue, Dubai und der Serpentine Gallery, London gezeigt.

 

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